Kreuzgang Servitenkloster Wien-Rossau

Embleme im Kreuzgang des ehemaligen Serviten Klosters in Wien Rossau, die über die Geschichte der Serviten berichten.
Kreuzgang Serviten Kloster Konzil von Lyon  Die Bestimmungen des Konzils von Lyon (1274) bringen alle jungen Ordensgründungen in grosse Schwierigkeiten. Auch der Servitenorden (auf den sieben Säulen der sieben Väter gegründet) wird erschüttert. Doch der Generalprior Philipp vertraut auf Maria und kann den Orden durch diese schwierige Zeit führen. hl. Philipp  Als der hl. Philipp  im Sterbebett liegt, wird er vom Bösen schwer bedrängt. Er bittet um sein Buch und beruhigt sich erst, als man ihm ein Kruzifix reicht, das er liebevoll an sich drückt. Dann entschläft er friedlich. Engel begleiten ihn in den Himmel.
Ordensgeneral  Als der hl. Philipp zum Ordensgeneral gewählt wird (1267), weigert er sich beharrlich. Schliesslich läst er sich überzeugen, das es Mariens Willen entspricht. Servi Mariae  Eine alte Legende erzählt, wie Kinder dem Orden den Namen geben, als sie beim Anblick der Mönche ausrufen: "Seht da, die Diener Mariens!" (lat.: Servi Mariae). Von "Servi" kommt die Bezeichnung "Serviten". Monte Senario  Philipp zieht sich zurück auf den Monte Senario und führt ein Büsserleben. Seine Reuetränen lassen einen Quelle aus dem Felsen entspringen. Er wird zum Priester geweiht und feiert seinen erste heilige Messe. Engel jubilieren und ministrieren ihm.